Sonntag, 1. September 2013

Das war's ...

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Weiter geht es hier, in meinem brandneuen Blog Mehr wissen, besser leben - Menschen, Daten. Sensationen.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Die Psychotricks der Zauberer

Oder: Magier und Taschenspieler – und wie sie die Schwächen unseres Gehirns ausnutzen
Das August-Heft von Psychologie Heute enthält einen großen Artikel von mir über die Tricks von Zauberern und warum Neurowissenschaftler sich inzwischen auch dafür interessieren. Auf alle Fälle sehenswert: Die Videos, zu denen ich weiter unten verlinke.

Hier zunächst zwei Outtakes, die es nicht in die Zeitschrift geschafft haben:
...Wenn zwischenmenschliche Signale wie Mimik und Gestik für den Erfolg dieses Kunststücks wichtig sind, sollte man annehmen, dass Autisten, die bekanntlich Probleme damit haben, solche Hinweise zu verstehen, seltener auf den Trick hereinfallen. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall, wie Kuhn und seine Kollegen in einer weiteren Studie zeigten. Die Betreffenden sahen den nicht vorhandenen Ball noch häufiger als andere Probanden und sie fixierten die Augen und das Gesicht des Magiers genauso lange wie diese. Andererseits hatten sie größere Probleme, den fliegenden Ball mit den Augen zu verfolgen. So gelang es nur sehr wenigen von ihnen, den Ball am höchsten Punkt seines Flugs ins Visier zu nehmen. Bei ihrer Einschätzung verließen sie sich also durchaus auf indirekte (Kontext-)Informationen und nicht auf tatsächliche Beobachtungen.

Ob Zuschauer prinzipiell durch die Mimik des Zauberers irregeleitet werden, ist allerdings umstritten. Vor Kurzem zeigten Martinez-Conde, Macknik und ein weiterer Kollege Versuchspersonen Videos, in denen der Magier Teller vom berühmtem Duo Penn & Teller einen Trick vorführte, bei dem er Bälle auf und unter Bechern erscheinen und verschwinden ließ. Wenn Tellers Gesicht durch ein schwarzes Rechteck verdeckt war, änderte dies an der Wahrnehmung und der Augenbewegung der Probanden nichts. Die Forscher schließen aus ihren Ergebnissen: „Insgesamt legen sie nahe, dass soziale Irreführung möglicherweise die Wirkung verschiedener spezieller Zauberkunststücke je nachdem verstärken, schwächen oder gar nicht beeinflussen kann.“ Solche Laborversuche sind jedoch nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn, so berichten Gustav Kuhn und Luis Martinez in einer Übersichtsarbeit, Irreführungen wirken von Angesicht zu Angesicht besser als via Monitor. Anders als bei Kuhns früheren Versuchen änderte es nichts an den Augenbewegungen der Probanden, wenn man ihnen zuvor mitteilte, dass sie einen Zaubertrick sehen würden. Auch das Fallen der Zigarette entdeckten sie nach dieser Vorankündigung, anders als bei einem Video, nicht häufiger. Die Autoren zitieren Forschung, dass die Augenbewegungen sich unterscheiden, je nachdem, ob man eine reale Person sieht oder ob man sie in einem Video beobachtet.

...Zauberer manipulieren unser Denken auf vielfältige Weise. Sie zerstreuen Verdacht, indem sie für Gesten einen Vorwand finden, ziehen zum Beispiel etwas aus der Tasche, in der sie gleichzeitig etwas verschwinden lassen. Oder sie benutzen einen Zauberstab, um dem Publikum zu suggerieren, dass die Hand, die ihn schwingt, leer ist. In Wirklichkeit kann ein geübter Magier in derselben Hand Münzen oder andere kleine Gegenstände verbergen. Durch die Lenkung der Aufmerksamkeit lassen sich natürlich auch falsche Erinnerungen erzeugen. (Beispielsweise daran, dass ein Ball sich in Luft aufgelöst hat.) Ebenso hat sich gezeigt, dass Zuschauer sich an manches, was ein Magier nur gesagt hat, später als an Erlebtes erinnern. Etwa, dass sie als Teilnehmer bei einem Kunststück die freie Wahl hatten.

Es folgen, wie üblich, meine wichtigsten Quellen:
Bücher 
Stephen L. Macknik, Susana Martinez-Conde, Sandra Blakeslee: Die Tricks unseres Gehirns – Wie die Hirnforschung von den großen Zauberern lernt. Kreuz, Freiburg 2011
Alex Stone: Fooling Houdini. Harper, New York 2012
(weniger wichtig) Peter Lamont, Richard Wiseman: Magic in Theory: An Introduction to the Theoretical and Psychological Elements of Conjuring. University Of Hertfordshire Press, Hatfield 2005
Christopher Chabris, Daniel Simons: Der unsichtbare Gorilla. Piper, München Zürich 2011
Artikel  
(in einer anderen Schrift, damit die Links erhalten blieben, für liebevolles Umformatieren fehlen mir bei dieser großen Anzahl die Zeit und die Geduld)

Stephen L. Macknik, Mac King, James Randi, Apollo Robbins, Teller, John Thompson & Susana Martinez-Conde (2008). Science and society: Attention and awareness in stage magic: turning tricks into research. Nature Reviews Neuroscience, advance online publication, 30 July 2008 | doi:10.1038/nrn2473 http://www.nature.com/nrn/journal/v9/n11/full/nrn2473.html  
Gustav Kuhn, Alym A. Amlani and Ronald A. Rensink. Towards a science of magic. Trends in Cognitive Sciences, Volume 12, Issue 9, 349-354, 1 September 2008 http://www.academia.edu/667028/Towards_a_science_of_magic
Kuhn, G., & Martinez, L. M. (2011). Misdirection - past, present, and the future. Frontiers in Human Neuroscience, 5, 172. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3252563/
Shalom DE, de Sousa Serro MG, Giaconia M, Martinez LM, Rieznik A, Sigman M. Choosing in freedom or forced to choose? Introspective blindness to psychological forcing in stage-magic. PLoS One. 2013;8(3):e58254. doi: 10.1371/journal.pone.0058254. Epub 2013 Mar 13 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3596404/
Kuhn, G. Kourkoulou, A. Leekam, S.R. (2010). How magic changes our expectations about autism. Psychological Science, 21(10), 1487-93. http://www.gustavkuhn.com/VisualCognition/Publications_files/Kuhn-2010-Psychological%20Science-1.pdf
Kuhn, G., & Findlay, J. M. (2010). Misdirection, attention and awareness: Inattentional blindness reveals temporal relationship between eye movements and visual awareness. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 1-11. http://www.gustavkuhn.com/VisualCognition/Publications_files/Kuhn-2009-ExperimentalPsychology.pdf
Kuhn G., Land M.F. (2006). There's more to magic than meets the eye! Current Biology 16: R950-R951. http://www.cell.com/current-biology/retrieve/pii/S0960982206023311
Otero-Millan J, Macknik SL, Robbins A, McCamy M and Martinez-Conde S (2011) Stronger misdirection in curved than in straight motion. Front. Hum. Neurosci. 5:133. doi: 10.3389/fnhum.2011.00133  http://www.frontiersin.org/Human_Neuroscience/10.3389/fnhum.2011.00133/full
Rieiro et al. (2013) Perceptual elements in Penn & Teller’s “Cups and Balls” magic trick. PeerJ 1:e19 http://dx.doi.org/10.7717/peerj.19
Adam Green. A Pickpocket’s Tale. The New Yorker, 7.1.2013 http://www.newyorker.com/reporting/2013/01/07/130107fa_fact_green#ixzz2GebBXKoT  

Videos
Basketball-Video von Simons und Chabris: http://www.theinvisiblegorilla.com/videos.html
Cigarette Trick With Eye Movements von Kuhn: http://vimeo.com/3881057  
Penn & Teller cups and balls: http://www.youtube.com/watch?v=8osRaFTtgHo
Penn & Teller explain the seven basic principles of magic: http://www.youtube.com/watch?v=FrY-KSc-5Lo
Colour Changing Card Trick von Richard Wiseman: http://www.youtube.com/watch?v=v3iPrBrGSJM

Websites
 

Mittwoch, 12. Juni 2013

Zwei Beiträge im Juli-Heft von Psychologie Heute

Die Juli-Ausgabe von Psychologie Heute enthält zwei Artikel  von mir.

1. Leichte Opfer. Dieser Beitrag handelt davon, dass psychisch kranke Menschen häufiger einem Mord zum Opfer fallen als gesunde.
Meine Quellen:
C. Crump, K. Sundquist, M. A. Winkleby, J. Sundquist. Mental disorders and vulnerability to homicidal death: Swedish nationwide cohort study. BMJ 2013;346:f557 DOI: 10.1136/bmj.f557
Sowie das zugehörige Editorial

2. Genetik und Verluststress. Der Tod eines Bruders oder einer Schwester erhöht bei Erwachsenen das Risiko, innerhalb der nächsten Jahre an einem Herzinfarkt zu sterben.
Meine Quelle: Mortality From Myocardial Infarction After the Death of a Sibling: A Nationwide Follow‐up Study From Sweden. Mikael Rostila, Jan Saarela, Ichiro Kawachi. J Am Heart Assoc. 2013;2:e000046, originally published February 27, 2013, doi:10.1161/JAHA.112.000046
Abstract sowie gesamte Arbeit als pdf 
Es gab zu dieser Studie auch eine Pressemitteilung. Da darin jedoch Zahlen fehlerhaft sind, verlinke ich nicht dorthin. Wie es zu diesem Fehler vermutlich kam und was wir als Schreibende daraus lernen können, ist in diesem Post in meinem Schreibblog nachzulesen. 

Samstag, 30. März 2013

Eineiige Zwillinge – Warum sie so erstaunlich unterschiedlich sind

Das April-Heft von Psychologie Heute enthält wie bereits erwähnt mal wieder einen großen Artikel von mir, dieses Mal zum Thema Unterschiede zwischen eineiigen Zwillingen. Diese Variationen gibt es nämlich und wie sie zustande kommen, lässt sich gar nicht so leicht erklären. Haben eineiige Zwillinge doch identische Gene und wachsen in der Regel in derselben Umwelt auf.

Eine wichtige Ursache für etwaige Unterschiede ist die so genannte Epigenetik, also Veränderungen auf (epi) den Genen. Ich habe beim Recherchieren auch selbst eine Menge spannende Dinge dazu gelernt. Mehr dazu in meinem Artikel, in den Outtakes und in den Quellen weiter unten.

Leider kann ich aus dem Beitrag nicht mehr zitieren, z. B. den Anfang wiedergeben, denn angesichts des neuen Leiszungsschutzrechts ist mir das Risiko zu groß, für das Online-Stellen meines eigenen Textes bzw. kleiner Teile davon Probleme zu bekommen und zahlen zu müssen.

Hier einige Outtakes, Passagen also, die von der Redakteurin v. a. aus Platzgründen gestrichen wurden:

... Von einem ähnlichen Fall berichtet der Neurowissenschaftler Eric Nestler, Direktor des Friedman Brain Institutes am Mount Sinai Medical Center in New York City, in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft. Von zwei Brüdern verfiel Greg der Drogensucht und wurde mit 33 Jahren in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, während Matt ein unauffälliges Leben als Geschichtslehrer führt. Beide waren als Jugendliche gute Schüler und entwickelten sich ganz normal. Auf der Universität probierten sie Kokain. Matt beließ es bei einem Versuch. Greg dagegen kam von der Droge nicht mehr los.

... wie einige Geschichten in Spectors Buch zeigen. Beispielsweise die von Nicky und Louise. Beide sind 30 Jahre alt, attraktiv und haben viel gemeinsam, etwa den Geschmack, was Essen oder Kleidung angeht, und die Tatsache, dass sie Zigaretten und Drogen meiden. Allerdings hatte Nicky bisher Beziehungen zu fünf Männern, Louise dagegen zu 25. Nicky kann sich nicht vorstellen, einen Partner zu betrügen, Louise hat da weniger Skrupel. Das auslösende Erlebnis war, so meint Spector, dass sie im Alter von 15 Jahren erfuhren, dass ihr Vater seit Jahren eine Geliebte hatte. Nicky litt mit der Mutter, Louise empfand das Ganze als nicht so tragisch. „Ab diesem Punkt entwickelten sich ihre Sexualleben in verschiedene Richtungen“, schreibt der Wissenschaftler.

... Die Autoren der Studie fragen: „Wenn Adam sich während seines Wissenschaftstests nicht konzentriert, weil er aufgebracht darüber ist, dass er seine Hausaufgaben im Bus liegengelassen und Ärger mit dem Lehrer bekommen hat, ist dann sein schlechtes Abschneiden im Test (im Vergleich zu seinem identischen Zwillingsbruder Tom) das Ergebnis von Zufall?“ Das könnte sein, geben die Forscher zu, meinen jedoch dann: „Vielleicht ist das wirklich Entscheidende, warum oder wie Adam seine Tasche vergaß, wie er die Situation danach bewältigte und wie er auf die Kette von Ereignissen reagierte, die dadurch in Gang gesetzt wurde.“

... Der Begriff Epigenetik leitet sich ab vom griechischen epi = auf. Es geht also im wörtlichen wie im übertragenen Sinne um Strukturen oder Phänomene, die auf das Erbgut beziehungsweise die Vererbung aufgelagert sind.

... Wer ganz genau sein will, muss bei eineiigen Zwillingen noch Unterkategorien bilden, je nachdem, ob beide über dieselbe Placenta versorgt werden oder ob jedem eine eigene zur Verfügung steht und ob beide in einem Amnion(Fruchtwasser)sack heranwachsen oder in zwei getrennten. Bei Zwillingen, denen nur eine (also dieselbe) Placenta zur Verfügung steht, unterscheiden sich die epigenetischen Markierungen stärker, ebenso wie ihr Geburtsgewicht – möglicherweise weil sie stärker um die Nahrung konkurrieren. Andererseits können Zwillinge in getrennten Fruchtwassersäcken Infektionen oder Giftstoffen in unterschiedlichem Ausmaß ausgesetzt sein. Etwa drei Viertel aller eineiigen Zwillinge wachsen in getrennten Amnionsäcken, aber mit nur einer Placenta heran. Wissenschaftler vermuten, dass durch das zufällige epigenetische (De)Aktivieren von Genen die Vielfalt der Nachkommen erhöht wird, so dass sich eher auch solche darunter befinden, die unter geänderten Umweltbedingungen gut zurechtkommen. Dadurch können Lebewesen sich schneller anpassen als dies durch die Evolution möglich wäre, die dafür viele Generationen benötigt, weil immer nur ein Gen (und dauerhaft) variiert und auf seinen Nutzen hin „getestet“ wird. Erst vor Kurzem haben Barbara Lipska und ihre Kollegen in den USA gezeigt, dass das Methylierungsmuster im präfrontalen Kortex (der Steuerzentrale des Gehirns) sich vor der Geburt besonders schnell ändert und danach bis ins Alter immer weniger. Allerdings ist das Ergebnis nicht in jedem Fall positiv, wie sie betonen: „Verhaltensstörungen des zentralen Nervensystems, wie Autismus und Schizophrenie, entstehen, so glaubt man, in der Gebärmutter oder um die Geburt herum, obwohl die Hauptsymptome erst später im Leben in Erscheinung treten.“

... In Eric Nestlers Labor setzten die Wissenschaftler Mäuse chronischem Stress aus, um bei ihnen depressionsähnliche Symptome zu erzeugen wie Lustlosigkeit und Schlafprobleme. In der DNA von Nervenzellen aus den Belohnungszentren des Gehirns waren mehr als 1000 Gene methyliert, also inaktiviert. „Anscheinend werden bei einer Depression also zahlreiche Gene im Belohnungszentrum des Gehirns herunterreguliert, was das Wohlbefinden mindert und eine Art molekulare Narbe erzeugt“, schreibt der Amerikaner. „Ähnliche epigenetische Modifikationen wie bei unseren Mäusen finden sich auch im Hirngewebe von Menschen, die zum Zeitpunkt ihres Todes an einer Depressionen gelitten hatten." Diese epigenetischen Blockierungen bleiben mindestens einen Monat lang erhalten (längere Zeiträume wurden noch nicht untersucht). Für ein nur wenige Jahre dauerndes Mäuseleben ist dies eine lange Zeit. Es sieht also so aus, als könne psychische Belastung sich über eine Änderung der Aktivität bestimmter Gene auf die seelische Gesundheit auswirken. Manche Mäuse übrigens ließen sich durch Stress nicht unterkriegen. Bei ihnen fanden die Forscher andere, offenbar schützende epigenetische Muster. Vielleicht, so die Hoffnung, lassen sich aus diesen Erkenntnissen eines Tages Behandlungsmethoden entwickeln.

... [zu Versuchen mit Rhesusaffen]„Wir sehen, dass es eine Menge Auswirkungen des sozialen Status auf Gene gibt, einschließlich unserer eigenen, aber wir sehen auch, dass viele Veränderungen nicht von Dauer sind“, sagt Jenny Tung, Erstautorin der Veröffentlichung.

Und hier schließlich, wie üblich, die wichtigsten Quellen, auf denen der Artikel beruht (mir fehlt die Zeit, das alles zu verlinken, bitte Links bei Interesse mit copy und paste benutzen):

Tim Spector, Identically Different: Why You Can Change Your Genes. Weidenfeld & Nicolson, London 2012.

Eric J. Nestler, Verborgene Schalter im Gehirn. Spektrum der Wissenschaft 8/2012, S. 20-27.

Nessa Carey, The Epigenetics Revolution. Icon Books, 2011.

The Mind's Hidden Switches (Interview mit Eric J. Nestler) http://www.scientificamerican.com/podcast/episode.cfm?id=the-minds-hidden-switches-11-11-22

Zdravko Petanjek, Ivica Kostović, Epigenetic regulation of fetal brain development and neurocognitive outcome. Published online before print July 2, 2012, doi: 10.1073/pnas.1208085109 PNAS July 10, 2012 vol. 109 no. 28 11062-11063. http://www.pnas.org/content/109/28/11062.extract

Karin Stromswold, Why aren’t identical twins linguistically identical? Rutgers University Center for Cognitive Science Technical Report 2004, http://ruccs.rutgers.edu/tech_rpt/Identical_twins_TR77.pdf

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2981605/ bzw. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2981605/pdf/nihms242341.pdf

Social environment is associated with gene regulatory variation in the rhesus macaque immune system. J. Tung, L. Barreiro, Z. Johnson. et. al. April 9, 2012. PNAS Early Edition. pp. 1-6. DOI: 10.1073/pnas.1202734109 http://www.pnas.org/content/early/2012/04/03/1202734109.abstract
PM dazu: http://today.duke.edu/2012/04/socialstatusaffectsgenes Zachary A Kaminsky et al.: DNA methylation profiles in monozygotic and dizygotic twins, Nature Genetics 41, 240 - 245 (2009) http://www.nature.com/ng/journal/v41/n2/abs/ng.286.html
ganzes Paper: http://allanmcrae.com/publications/kamin_ng_09.pdf

Gordon L, Joo JE, Powell JE, Ollikainen M, Novakovic B, Li X, Andronikos R, Cruickshank MN, Conneely KN, Smith AK, Alisch RS, Morley R, Visscher PM, Craig JM, & Saffery R (2012). Neonatal DNA methylation profile in human twins is specified by a complex interplay between intrauterine environmental and genetic factors, subject to tissue-specific influence. Genome research PMID: 22800725

Armin Raznahan, Deanna Greenstein, Nancy Raitano Lee, Liv S. Clasen, and Jay N. Giedd: Prenatal growth in humans and postnatal brain maturation into late adolescence. PNAS 2012 109: 11366-11371. http://www.pnas.org/content/109/28/11366.short

Mario F. Fraga et al., Epigenetic differences arise during the lifetime of monozygotic twins PNAS 2005 102 (30) 10604-10609; published ahead of print July 11, 2005, doi:10.1073/pnas.0500398102 http://www.pnas.org/citmgr?gca=pnas;102/30/10604

Minnesota Study of Twins Reared Apart: https://mctfr.psych.umn.edu/research/UM%20research.html

TwinsUK (UK Twin Registry): http://www.twinsuk.ac.uk/

Kathryn Asbury et al., Clones in the Classroom: A Daily Diary Study of the Nonshared Environmental Relationship Between Monozygotic Twin Differences in School Experience and Achievement. Twin Res Hum Genet. 2008 December; 11(6): 586–595. doi: 10.1375/twin.11.6.586 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2981605/

Social environment is associated with gene regulatory variation in the rhesus macaque immune system. J. Tung, L. Barreiro, Z. Johnson. et. al. April 9, 2012. PNAS Early Edition. pp. 1-6. DOI: 10.1073/pnas.1202734109 http://www.pnas.org/content/early/2012/04/03/1202734109.full.pdf
PM dazu: http://today.duke.edu/2012/04/socialstatusaffectsgenes

Irving I. Gottesman, Aksel BertelsenConfirming, Unexpressed Genotypes for Schizophrenia. http://archpsyc.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=494697
Suizidopfer: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2944040/?tool=pubmed

Klassische Rattenversuche von Meaney: http://www.nature.com/news/2010/100908/full/467146a.html


Fernsehen – gut für die Willenskraft?

Das April-Heft von Psychologie Heute enthält zwei Artikel von mir: einen großen zum Thema Unterschiede zwischen eineiigen Zwillingen (mehr dazu im nächsten Post) und einen darüber, warum Fernsehen manchmal gut und sinnvoll ist. Um diesen Beitrag geht es hier.
Leider kann ich aus dem Beitrag nicht mehr zitieren, z. B. den Anfang wiedergeben, denn angesichts des neuen Leiszungsschutzrechts ist mir das Risiko zu groß, für das Online-Stellen meines eigenen Textes bzw. kleiner Teile davon Probleme zu bekommen und zahlen zu müssen.
(Nachtrag vom 6.4.: Offenbar hat Psychologie Heute den Beitrag web.de überlassen. Er ist jetzt also in Gänze online: Fernsehen erlaubt!)
Hier wie üblich die Quellen, auf denen der Artikel beruht: 
1. Die Pressemitteilung Favorite TV Reruns May Have Restorative Powers 
2. Das Paper Energized by Television: Familiar Fictional Worlds Restore Self-Control von Jaye L. Derrick. (Leider ist nur der Abstract frei zugänglich, ich habe das Paper von der Autorin bekommen.)

Mittwoch, 13. Februar 2013

Mitfühlende Ärzte heilen besser

Das März-Heft von Psychologie Heute enthält in der Gesundheitsrubrik einen kleineren Artikel von mir mit dem Titel "Mitfühlend heilt sich's besser".

So fängt er an:
Was hier stand, habe ich gestrichen, denn angesichts des neuen Leiszungsschutzrechts ist mir das Risiko zu groß, für das online-Stellen meines eigenen Textes Probleme zu bekommen und zahlen zu müssen.

Und hier wie immer meine wichtigsten Quellen:

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Wenn Krankheit traumatisiert

Das Januar-Heft von Psychologie Heute (Ist tatsächlich schon wieder ein Jahr rum?) enthält meinen Artikel "Das Trauma Krankheit" als Aufmacher der Gesundheitsrubrik. Wer gute Augen hat, kann den Beitrag im Moment in der Leseprobe auf der Website in Gänze lesen.

So fängt der Artikel an:
Was hier stand, habe ich gestrichen, denn angesichts des neuen Leiszungsschutzrechts ist mir das Risiko zu groß, für das online-Stellen meines eigenen Textes Probleme zu bekommen und zahlen zu müssen.

Es folgen, wie üblich, die Ergebnisse meiner Recherche und damit Grundlagen des Artikels oder Hintergrundinformationen.

Die wichtigsten Quellen:
Edmondson D, Richardson S, Falzon L, Davidson KW, Mills MA, et al. (2012) Posttraumatic Stress Disorder Prevalence and Risk of Recurrence in Acute Coronary Syndrome Patients: A Meta-analytic Review. PLoS ONE 7(6): e38915. doi:10.1371/journal.pone.0038915
(Pressemitteilung dazu) One in Eight Heart Patients Suffer Post-Traumatic Stress Disorder
Graf, A., Bergstraesser, E. and Landolt, M. A. (2012), Posttraumatic stress in infants and preschoolers with cancer. Psycho-Oncology. doi: 10.1002/pon.3164
(PM dazu) Fast jedes fünfte krebskranke Kleinkind leidet an einer Traumastörung

Weitere Quellen:

Rafael J A Cámara, Marie-Louise Gander, Stefan Begré, Roland von Känel, Post-traumatic stress in Crohn's disease and its association with disease activity Frontline Gastroenterol flgastro2733 Published Online First: 1 December 2010
Das Manual Psychoonkologie des Tumorzentrums München (ab S. 158, nicht mehr online)
Wollenschein, M.; Tagay, S.; Baisch, C.; Pesch, B.; Hamann, U.; Brüning, T.; Brauch, H.; Ko, Y. D. Posttraumatische Belastung, psychisches Befinden und Lebensqualität 2–5 Jahre nach Brustkrebserkrankung – Sind alle „psychischen Narben“ verheilt? PPmP - Psychotherapie • Psychosomatik • Medizinische Psychologie; 02, 2008 
und Melanie Wollenschein, Posttraumatisches Erleben bei Patientinnen mit Mamma-Karzinom, 2009
HIV/Aids http://www.leitlinien.de/leitlinie/trauma-and-post-traumatic-stress-disorder-in-patients-with-hiv-aids und dort: http://www.hivguidelines.org/wp-content/uploads/2009/06/m-ptsd.pdf dort Ref. 1: http://ajp.psychiatryonline.org/article.aspx?articleid=176095
S3 – LEITLINIE POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG ICD 10: F 43.1
Psychiatric treatment in men with prostate cancer – Results from a Nation-wide, population-based cohort study from PCBaSe Sweden
 
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